Die Form der Fassade
Ein Gebäude, verkehrt herum errichtet
Jede Intuition der Steinarchitektur verlangt Schwere unten und Leichtigkeit oben. Der Dogenpalast macht das Gegenteil. Liest man seine Fassade von oben nach unten, gelangt man von einer massiven Marmorfläche über eine Reihe schlanker Säulen zu einer offenen Arkade, die auf dem Pflaster steht. Das Gewicht liegt oben, die Öffnungen darunter – und so steht er seit sechshundert Jahren.
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Verlauf · Top
The wall
A vast unbroken plane of pink Verona marble and white Istrian stone, set in a diamond lattice, pierced by only a handful of very large windows. Behind it are the biggest rooms in the building, including the Great Council chamber. This is where nearly all the weight is.
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Verlauf · Middle
The loggia
Seventy-one slender columns carrying pointed arches, and above them a continuous band of quatrefoil tracery — a running row of holes cut straight through the structural line. It is the most-copied piece of architecture in Venice and, structurally, the least likely.
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Verlauf · Ground
The arcade
Thirty-six short, thick columns standing directly on the pavement with no plinths, open to the Piazzetta and the waterfront on two sides. Over the centuries the ground has risen around them, so they look stubbier now than they were built to look.
↓ Verlauf: Top → Middle → Ground
So verläuft die Route
Vom Thron bis in die Zellen – nur in eine Richtung
Die empfohlene Route folgt nicht geradlinig den Geschossen des Palasts: Sie führt auf und ab durch das Gebäude, passiert die Säle, in denen der Staat tagte, und endet mit der Waffensammlung, der Gemäldegalerie und den Gefängnissen über die Seufzerbrücke. Die Brücke ist das Scharnier des gesamten Baus.
Venedig leert und füllt sich im Rhythmus der Tagesausflugsboote, und der Palast folgt diesem Rhythmus. Zwei Zeitfenster lohnen sich besonders: die erste Stunde nach der Öffnung, wenn der Saal des Großen Rates nahezu leer ist und das Licht flach über die Lagune in die Loggia fällt, sowie die letzten zwei Stunden am Nachmittag, wenn die Reisebus- und Kreuzfahrtgruppen zurückgekehrt sind. Die Tagesmitte zwischen etwa elf und drei Uhr ist der Andrang am größten, und im Juli und August ist er erheblich.
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Seite des Kanals · Palace
The courtyard and the Giants' Staircase
You enter through the Porta della Carta into a Renaissance courtyard, at the head of which the Scala dei Giganti rises between colossal figures of Mars and Neptune — the two spheres, land and sea, that Venice claimed. Doges were crowned at the top of it.
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Seite des Kanals · Palace
The Golden Staircase
The Scala d'Oro, vaulted in white stucco and 24-carat gold leaf. Built for ambassadors and dignitaries, it was designed to make the point about Venetian wealth before anyone had said a word.
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Seite des Kanals · Palace
The Doge's Apartments
Surprisingly restrained private rooms. The doge was an elected head of state hedged about with restrictions, not a monarch, and he had to furnish these rooms at his own family's expense and vacate them within days of dying.
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Seite des Kanals · Palace
The institutional chambers
The working rooms of the Republic — the Collegio, the Senate, the Council of Ten — each with a painted ceiling arguing, in allegory, that Venetian government was divinely endorsed. The Bocca di Leone, the lion's-mouth slot for anonymous denunciations, is on this route.
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Seite des Kanals · Palace
The Great Council chamber
The climax: 53 metres long, no columns, and Tintoretto's Paradise filling the wall behind the throne. Around the top runs a frieze of the doges' portraits, with one painted out in black.
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Seite des Kanals · The bridge
The Bridge of Sighs
An enclosed white limestone bridge, built around 1600, crossing the Rio di Palazzo. Two narrow stone-latticed windows. Everything before it is government; everything after it is imprisonment.
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Seite des Kanals · Prison
The New Prisons
Stone corridors and cells across the canal, built when the older cells inside the palace proved inadequate. You walk back over the bridge to leave — the only part of the route you do twice.
Der Dogenpalast auf einen Blick
Öffnungszeiten des Dogenpalastes
- April bis Oktober
- Täglich 09:00–19:00 Uhr, letzter Einlass 18:00 Uhr
- November bis März
- Täglich 09:00–18:00 Uhr, letzter Einlass 17:00 Uhr
- Wöchentlicher Schließtag
- Keiner — der Palast ist täglich geöffnet
- Jährliche Schließtage
- 25. Dezember und 1. Januar
Der Palast verlängert in der Hochsaison gelegentlich seine Öffnungszeiten an ausgewählten Abenden und beschränkt mitunter den Zugang zu einzelnen Räumen wegen Restaurierungsarbeiten oder staatlicher Empfänge. Da Ihr Ticket datiert ist, prüfen Sie den Kalender des Museums für Ihren Tag, wenn Sie kurz vor dem letzten Einlass ankommen möchten.
Eintritt buchen
Reservierte Eintrittstickets für den Dogenpalast
Datierter, reservierter Eintritt in den Dogenpalast, der Ihnen auch Zugang zu den drei weiteren Museen am Markusplatz gewährt – dem Correr, dem Nationalen Archäologischen Museum und den Monumentalen Räumen der Marciana-Bibliothek. Gebucht über GetYourGuide, wo es als offizielles Ticket gelistet ist.
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- Reservierter Einlass
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Fragen zum Dogenpalast
Was ist im Ticket enthalten?
Reservierter Eintritt mit Datum in den Dogenpalast sowie Zutritt zu den drei weiteren Museen am Markusplatz: dem Correr-Museum, dem Nationalen Archäologischen Museum und den Monumentalen Räumen der Marciana-Bibliothek. Die drei befinden sich gemeinsam am hinteren Ende der Piazza San Marco gegenüber dem Palast und werden durch das Correr betreten. Das Ticket ist einen Tag lang gültig.
Ist das dasselbe wie der Venice Museum Pass?
Nein, und es lohnt sich, den Unterschied klar zu benennen. Der Venice Museum Pass ist ein breiteres, teureres Ticket, das rund ein Dutzend städtische Museen in der Stadt und auf den Inseln abdeckt und sechs Monate gültig ist. Hier handelt es sich um das Ticket für die Museen am Markusplatz: den Dogenpalast plus die drei Museen am Platz, gültig für einen Tag. Wenn Sie nur kurz in Venedig sind und vor allem den Palast sehen möchten, ist dies das richtige Ticket.
Muss ich ein Zeitfenster wählen?
Sie buchen für ein bestimmtes Datum, und es handelt sich um reservierten Einlass – prüfen Sie den Buchungsbildschirm für Ihr Datum, da der Betreiber die Einlasssteuerung in den letzten Saisonen verschärft hat. So oder so ist der praktische Vorteil derselbe: Sie gehen zur Linie für reservierten Einlass statt zur Warteschlange am Ticketschalter, was in der Hochsaison den Unterschied ausmacht zwischen einfach hineingehen und eine Stunde auf der Piazzetta stehen.
Wie viel Zeit sollte ich einplanen?
Zwei bis drei Stunden für den Palast selbst. Der Rundgang ist lang, er verläuft in eine Richtung mit begrenzter Möglichkeit umzukehren, und die Räume sind dicht gefüllt mit Dingen, die einen Halt wert sind. Wenn Sie außerdem die anderen drei Museen mit demselben Ticket besuchen möchten, planen Sie den Großteil eines Tages ein, oder nehmen Sie sie sich für einen separaten Besuch innerhalb der Gültigkeit des Tickets vor.
Was ist die Seufzerbrücke?
Eine um 1600 erbaute, geschlossene Kalksteinbrücke, die den schmalen Rio di Palazzo überspannt und den Dogenpalast mit den Neuen Gefängnissen verbindet. Der Name ist eine romantische Erfindung des 19. Jahrhunderts, popularisiert durch Byron, der sich Gefangene vorstellte, die durch die steinvergitterten Fenster einen letzten Blick auf Venedig werfen. Die Besucherroute führt über die Brücke, sodass Sie sie durchqueren — das berühmte Foto der Brücke jedoch wird von außen aufgenommen, von der Ponte della Paglia an der Uferpromenade.
Ist Tintorettos Paradies wirklich das größte Gemälde der Welt?
Sie gilt als die breiteste Leinwandmalerei der Welt. Sie füllt die Wand hinter dem Thron des Dogen im Saal des Großen Rates. Ob irgendwo eine noch größere Leinwand existiert, ist eine Frage der Definition — doch der Maßstab dieses Werks im Raum steht außer Zweifel.
Kann ich die Gefängnisse und Casanovas Zelle sehen?
Der Standardweg führt Sie über die Seufzerbrücke in die Neuen Gefängnisse, und Sie gehen dort durch die Zellengänge. Die Piombi – die Zellen unter dem Bleidach des Palastes selbst, aus denen Casanova 1756 berühmt entkam – sind nicht Teil des Standardwegs; sie sind in der separaten Führung „Secret Itineraries" enthalten, die als eigenes Ticket gebucht werden muss.
Wann ist es am ruhigsten?
Die erste Stunde nach der Öffnung um neun Uhr sowie die letzten zwei Stunden des Nachmittags. Die Zahl der Tagesbesucher in Venedig erreicht zwischen etwa elf und drei Uhr ihren Höhepunkt, und der Dogenpalast füllt sich entsprechend. An Werktagen im Winter ist es dramatisch ruhiger als zu jeder Zeit zwischen Mai und September, und wer die Wahl hat, für den ist ein Novembermorgen eine völlig andere Erfahrung als ein Mittag im August.
Wie komme ich dorthin?
Der Palast steht an der Piazzetta, dem offenen Platz zwischen dem Markusplatz und der Lagune. Venedig hat keine Autos, man kommt also zu Fuß oder über das Wasser. Die nächstgelegenen Vaporetto-Haltestellen sind San Zaccaria und San Marco–Vallaresso, beide nur wenige Gehminuten entfernt. Vom Bahnhof oder Piazzale Roma fahren die Linien 1 und 2 den Canal Grande hinunter bis zum Markusplatz.
Ist der Palast barrierefrei zugänglich?
Ein Großteil der Hauptroute ist per Aufzug erreichbar, und das Museum veröffentlicht einen barrierefreien Rundgang. Allerdings listet das Museum die Gefängnisse, die Waffensammlung und die Geheimen Itinerare als nicht barrierefrei. Wenn Sie spezifische Zugangsbedürfnisse haben, prüfen Sie vor der Buchung die aktuellen Barrierefreiheitsinformationen des Museums für Ihr Datum, da sich die Gegebenheiten durch Restaurierungsarbeiten ändern.